Von Michael Nikbakhsh. Am 22. Jänner wurde vor dem Wiener Straflandesgericht der Spionageprozess gegen den früheren BVT-Verfassungsschützer Egisto Ott und einen ehemaligen Kollegen eröffnet. Die Staatsanwaltschaft Wien wirft Ott vor, verdeckt und illegal für Jan Marsalek und dessen russisches Agentennetzwerk gearbeitet zu haben – Amtsmissbrauch im Abtausch für Anekennung und Geld. Ott bestritt die Vorwürfe der StA am ersten Verhandlungstag vehement, er bekannte sich nicht schuldig und ordnete das Geschehene grundsätzlich anders ein als die Staatsanwaltschaft Wien. Ein Bericht.